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Südtirol, Tirol und Trentino

 

 

Habt ihr schon gehört? Der Giro d' Italia kommt wieder nach Süd- und Nordtirol! Und er fährt zum 100. Mal. Hier findet ihr etwas Info.

Südtirol Lastminute

 

 

Das Gedenkjahr zu den Tiroler Freiheitskämpfen im Jahre 1809 regt zur intensiven, hitzigen Diskussionen an. Sehr viele Menschen beschäftigen sich noch mit der damaligen Zeit, in der die Weichen für Südtirols Schicksal gelegt wurden. Und sehr viele – auch junge - traditionsbewusste Einwohner der kleinen Provinz Südtirol können sich nicht damit abfinden, dass das deutschsprachige Land zu Italien gehört.

So wird z.B. Andreas Hofer aus St. Leonhard im Passeiertal wird als DER Freiheitskämpfer des Jahres 1809 „gehandelt“ und natürlich im ganzen Geschehen entsprechend gewürdigt. Er versuchte, Tirol vor Franzosen und Bayern zu schützen und war leider nur kurz erfolgreich.

Ein Verein, der sich sehr in dieses Thema verbissen hat, ist der Schützenbund. Zumindest eine Gruppe von „Fundamentalisten“ innerhalb des Bundes. Und auch die feschen Männer in ihren schönen Trachten werden an dem großen Umzug am 20. September, der in Innsbruck einer der Höhepunkte des Gedenkjahres sein wird, teilnehmen. Es war klar, dass sie ein ihren Ansichten entsprechendes Zeichen setzen wollen. Ihr Vorhaben: Beim Umzug wird eine Dornenkrone aus Eisen mitgetragen. Als Zeichen des Leidens und der Verzweiflung, die wir Südtiroler anscheinend in uns tragen.

Kuruer Einwurf. Sagen wir mal so: sehr verzweifelt und traurig fühle ich mich als Südtirolerin nicht, der Lebensstandard kann sich auch sehen lassen, irgendwie kann ich das Leiden von früher zwar verstehen, es ist für meine aktuelle Situation aber nicht mehr relevant.

Natürlich erhitzte die Dornenkrone die Gemüter. Das Gedenkjahr soll der sachlichen Information über die Geschichte Tirols dienen und eine positive Schau in die Zukunft bieten.Wenn möglich ohne Provokation und unangenehmem Beigeschmack.

Und die Lösung des „Problems Dornenkrone“ hat in den letzten Tagen tatsächlich Gestalt angenommen. Sehr versöhnlich wird sie nun aussehen, diplomatisch umhüllt von vielen blühenden roten Rosen. Den Ideenwettbewerb, der in der Not ausgeschrieben wurde, hat die in Meran lebende Künstlerin Margit Klammer gewonnen. Und der Nordtiroler und Südtiroler Schützenbund sind mit der umhüllten Dornenkrone sehr zufrieden.

Der höchstgelegene Zoo Europas steht in Innsbruck und beherbergt eine umfassende Zahl an Tieren aus dem Alpenraum. Dabei legen die Halter der Tiere großen Wert auf die Erhaltung bedrohter Tierarten, der Zoo fungiert also als „Arche Noah“, sorgt für starke, überlebensfähigen Nachwuchs und beteiligt sich mit den Tieren auch an Auswilderungsprojekten und Wiederansiedlungsprogrammen in Naturschutzgebieten, Nationalparks und anderen unberührten Lebensräumen. Waldrapp, Fischotter, Schwarzstorch, Luchs, Bartgeier, Wildkatze und Co. haben auf diesem Weg die Gelegenheit, sich auch in freier Wildnis wieder zu vermehren.
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Der Zoo bietet unter anderem auch eine Auffangstation für verletzte Wildtiere, dient so dem Natur-Arten-und Tierschutz.
Der Alpenzoo Innsbruck liegt in einer Hanglage, muss also „bestiegen“ werden. Auch Stufen verbinden die einzelnen Gehege miteinander. Spielplätze und Spieleinheiten machen den Besuch für Kinder noch interessanter. Eine Zooschule ermöglicht es Klassen oder Kindergartengruppen, den Unterricht auf neue Weise zu erleben, live und in Kontakt mit Tieren.

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