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Südtirol, Tirol und Trentino

Hui, da wurde doch erst kürzlich die Südtiroler Weinstraße zu der schönsten Weinstraße Italiens gekürt. Da freut sich doch unser Südtiroler Herz :-)!

Die Weinstraße verläuft im Süden von Südtirol, von Salurn über Bozen bis nach Nals. Und in diesen Ortschaften können Sie vieles erleben. Wenn Sie also einen Urlaub hier verbringen, also eine Art "Weinreise" oder auch "Urlaub auf dem Bauernhof", so dürfen Sie sich auf entspannte Tage ganz im Sinne der Ruhe und Erholung freuen. Das heißt aber nicht, dass Sie sich langweilen werden. Nein, denn Veranstaltungen rund um den Wein, Apfelverkostungen, Weinlehrpfade oder noch weitere Highlights werden Ihren Urlaub mit Sicherheit nicht langweilig werden lassen.

Und wer nicht nur im Süden unseres Landes verweilen will, der kann auch z.B. einen Tageausflug in den verschiedenen Täler Südtirols unternehmen. Sehr zu empfehlen ist das Ahrntal, wo Sie die frische Bergluft genießen können. Und auch die Kinder werden sich auf diese Tage freuen!

Darüber, dass die Bahnstrecke zwischen Meran und Bozen immer wieder Schwierigkeiten bereitet und so ständig Ausfälle und Verzögerungen provoziert, habe ich mich schon beschwert. Heute steht in den Zeitungen – ein einfacher Bericht aufgrund einer Pressemitteilung der Landesregierung – dass genau der Zug jetzt auch in Siebeneich unterhalb Terlan stehen bleibt um seine Passagiere aufzusammeln. Sagen wir mal so: Für mich klingt das etwas vertröstend und ablenkend. Gestern noch hat wenig funktioniert, Züge fuhren nicht oder hatten Verspätung. Und jetzt dürfen einige Pendler im dorfeigenen Bahnhof in den Zug steigen. Damit zumindest die zehn oder zwanzig Menschen zufriedener sind mit dem Service. Denn Verspätungen und Ausfälle wird es trotzdem geben, vor allem, wenn der Schnee uns immer wieder beglückt.

Ah ja und so ganz nebenbei verschieben sich manche Abfahrtszeiten um eine Minute nach hinten. Hoffentlich lesen alle den neuen Fahrplan, sonst könnte es am Morgen auf dem Weg zur Arbeit einige ungemütliche Überraschungen geben.

 

 

Zur Zeit scheint es wirklich nicht weit her zu sein mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Vor allem jenen auf Schienen. Um die Umwelt zu unterstützen und den Menschen in Südtirol das Benutzen der öffentlichen Verkehrsmittel schmackhaft zu machen, werden sich unser Landesrat Thomas Widmann und alle Beteiligten wohl etwas mehr ins Zeug legen müssen.

Es ist zwar nicht lebenswichtig, aber die Mendelbahn in Kaltern steht immer wieder. Wenn der Grund dafür grad mal nicht die Schneefälle sind, ist es das kranke Personal, das seinen Dienst nicht ausüben kann. Das wäre ja alles kein Problem, wenn da nicht die Tatsache wäre, dass die Mendelstraße, die Eppan und Kaltern mit dem „Hausberg“ verbindet, auch gesperrt ist. Hier hat der Schnee dafür gesorgt, dass die vorgesehenen Instandhaltungen vorgezogen wurden und nun bereits in Form der Beseitigung von Gefahren begonnen haben. Umwege von ein bis zwei Stunden müssen von all denen in Kauf genommen werden, die jeden Tag zur Arbeit pendeln oder in ihre Hütte auf den Hausberg wollen. Mal schnell in den Schnee fahren ist also für Überetscher nicht drin.

Etwas schlimmer steht es mit der Bahnlinie Meran-Bozen. Die ist veraltet, wird aber dringend gebraucht. Ausfälle und große Verspätungen sind an der Tagesordnung. Der Dienst der Ersatzbusse ...funktioniert nicht recht. So vergeht jede Lust, jeden Tag per Zug zur Arbeit oder zur Schule zu fahren. Da für die Bahnstrecke noch Trenitalia und andere öffentliche staatliche Betriebe wie RFI zuständig sind, ist der Reaktionsweg seeehr lang. Darum will die Landesregierung versuchen, die Zuständigkeit für die Strecke zu erhalten, um schneller und effizienter arbeiten zu können. Na dann wollen wir mal hoffen, dass es klappt!

Advent im Sarntal

02.10.2008

Nach „Martini“, also nach dem 11. November kehrt in Südtirol erst mal Ruhe ein. Die Ernte ist vorüber, die Saisonen zu Ende oder vor dem Beginn. Und nach zwei bis drei Wochen beginnt auch in den Orten, wo es eigentlich gar keine Saison für Touristen gibt, wieder ein lebhaftes Treiben.

Die Weihnachtsmärkte in Südtirol, manchmal auch Christkindlmärkte genannt, füllen die Zeit im Advent mit ihren verschiedenen Angeboten. Die drei Varianten in Bozen haben da natürlich die größte Gewichtung im Land. Wie es sich für eine Landeshauptstadt Bozen eben gehört. Alle größeren Orte des Landes bieten ihr eigenes Thema und einige Dörfer haben gar Sinnvolles zu bieten. Im Sarntal zum Beispiel wird der Schwerpunkt auf das Handwerk im Tal, die Sarner Produkte wie die berühmten „Sarnar Patschn“, das Klöckeln und adventliche Feiern in der Kirche gelegt. Ein Versuch, jeden an die Ruhe in dieser Zeit des Rückzugs und der Besinnung zu erinnnern. Ob die Sarner das schaffen?

 

Es ist Erntezeit und vor allem bei den Bauern geht alles drunter und drüber! Die Ernte macht Menschen sehr lebendig und wenn das Wetter mitspielt, ist der Zauber in drei bis vier Wochen vorüber. Darauf freuen sich schon alle „Klauber“ und „Wimmer“, denn dann kommt etwas mehr Gemütlichkeit auf.

Dann geht’s ans danken: für den reichen – oder weniger reichen – Ertrag, für den reibungslosen Ablauf, und überhaupt dafür, dass alles vorüber ist :-)! In alten Zeiten bedankte sich der Bauer zwar bei Gott, aber auch bei seinen Helfern. Nach dem Weinpressen (im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderst) gabs eine große gemeinsame Mahlzeit, bei der alle Früchte, die zur Verfügung stehen und natürlich zünftige Speisen in großen Mengen und Wein aufgetischt wurden.

So war es auch in den Orten an der Südtiroler Weinstraße. Die Entscheidung für das gemeinsame Festessen bleibt heute dem Bauern überlassen. In Buschenschänken, Landgasthöfen und einzelnen eigens dafür geöffneten Bauernhöfen kann sich jedermann in der Zeit von Mitte September, Oktober und November eine typische südtiroler Mahlzeit wie Gerstsuppe, Kraut, Knödel und Geselchtes servieren lassen...und danach mmh, gebratene Kastanien, Krapfen und den neuen Wein genießen. Da kommt schon bei dem Gedanken daran Gemütlichkeit auf – bei mir zumindest ;-). Das hat vielleicht damit zu tun, dass mein Magen knurrt. Ich freu mich schon aufs Törggelen in Montan.

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