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Südtirol, Tirol und Trentino

Am ersten April, also morgen, werden sechs der Südtiroler Landesmuseen wieder ihre Tore öffnen und mit neuem Schwung geht’s ab in die Saison. MMM, die Messner Mountain Museums haben ihre Eröffnung schon hinter sich, jetzt ist das Südtiroler Weinmuseum, das Touriseum in Meran, das Museum BergbauWelt Ridnaun-Schneeberg oder das Schaubergwerk Prettau, das Jagd-und Fischereimuseum in Mareit und am 13. April das Volkskundemuseum in Dietenheit bei Bruneck dran.

Das Touriseum in Meran stellt seine Sonderausstellung ins Zeichen des Gedenkjahres 2009. Sie beginnt am 3. April und nennt sich „Der mit dem Bart...“. Die Ausstellung beschäftigt sich mit Andreas Hofer und dem Heldentum im Vergleich. Das Touriseum ist bis November täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Und es lässt sich wunderbar in einen Besuch der Gärten von Schloss Trauttmansdorff einbinden.

Interessieren würden mich noch die Bergmuseen in Ridnaun und Prettau. Bergwerke sind für Groß und Klein eine interessante Sache und der Klimastollen in Prettau mit seiner lungenfreundlichen Atmosphäre ist sowieso mal einen Besuch wert. In Ridnaun kann ich von Dienstag bis Sonntag von 9:30 bis 16:30 Uhr in den Berg schauen, ins Schaubergwerk in Prettau ebenso. Da such ich mir einfach noch einen Tag aus und ab geht’s!

Schloss Wolfsthurn ober Mareit bietet von Dienstag bis Samstag jeweils von 9:30 bis 17:30 Uhr und an Sonn-und Feiertagen auch von 15 bis 17 Uhr seine Dienste an. Das Museum für Jagd und Fischerei ist sicher sehr interessant, die Prunkräume im oberen Geschoss aber dürften meine Kinder noch mehr interessieren!

Das Südtiroler Weinmuseum in Kaltern kann in einen gemütlichen Spaziergang durchs Dorf eingebunden werden, denn es liegt mitten im Zentrum des Weinortes. Ein kleiner „Schauweinberg“ zeigt die verschiedenen alten und neuen Methoden der Rebenpflege und im Inneren des Hauses findet man in alten Kellergewölben Geräte aus vergangenen Zeiten, die dem Weinanbau dienten. Dienstag bis Samstag von 10 bis 17 Uhr und an Sonn-und Feiertagen von 10 bis 12 Uhr darf man die bäuerliche Welt der Vergangenheit und Gegenwart genauer anschaun.

Als letztes eröffnet am Ostermontag das Volkskundemuseum in Dietenheim im Pustertal. Wie jeden Ostermontag findet eine allgemeine Ostereiersuche für die ganze Familie statt. Ab 14 Uhr. Klingt interessant! Das Museum ist dann bis Ende Oktober Dienstag bis Samstag von 9:30 bis 17:30 Uhr und an Sonn-und Feiertagen von 14 bis 18 Uhr für Publikum zugängig.

Es gibt keinen Ausrede: auch wenn es regnet, hat Südtirol an Unterhaltung sehr viel zu bieten!

 

 

 

Den Winter in Kastelruth bringe ich immer mit dem Ski fahren und Rodeln in Verbindung. Mit Schnee auf jeden Fall und mit der Seiser Alm natürlich. Aber, es gibt da noch etwas, die weiche Seite des Ortes sozusagen. Der Weihnachtsmarkt und die adventlichen Aktionen auf dem Dorfplatz. Und das Konzert der Kastelruther Spatzen. Entdeckt habe ich das hier.

Highlights im Gebiet der Seiser Alm hab ich auf dieser Karte gesehen: Karte der Seiser Alm

 

 

 

Jetzt was ganz anderes!

Wald und Wasser sind eine perfekte Kombination, um sich vom Alltag zu erholen. Wer es noch nie ausprobiert hat, sollte es tun. Die Lebensqualität steigt enorm, wenn man die Energie der Natur in vollen Zügen in sich aufnehmen kann. Und das passiert ganz von selbst, wenn man sich dort aufhält. Die Montiggler Seen nahe dem Weiler Montiggl, der eine Fraktion der Gemeinde Eppan ist, präsentieren sich mir wie eine Märchenlandschaft. Am See ein kleiner Strand oder für ganz Mutige sogar ein hoher Felsen, hoffentlich wenige Menschen, und schon kann „das Erholen“ losgehen. Liegen, sonnen, schwimmen, plantschen, lesen, springen...und das Grün der Bäume genießen. Zeckenschutzmittel mitnehmen! Das ist vielleicht noch wichtig. Übrigens, den Müll darf jeder mit nach Hause nehmen, ist sowieso immer besser, denn die Montiggler Seen liegen in einem Naturschutzgebiet. Wo ich diese Paradies entdeckt habe? Na auf einer megatollen Karte von Eppan und Kaltern, die noch viele andere „Highlights“ zu erzählen hat.

Wer in Eppan übernachten möchte, kann sich hier umsehen: Eppan Hotel.

Es ist Erntezeit und vor allem bei den Bauern geht alles drunter und drüber! Die Ernte macht Menschen sehr lebendig und wenn das Wetter mitspielt, ist der Zauber in drei bis vier Wochen vorüber. Darauf freuen sich schon alle „Klauber“ und „Wimmer“, denn dann kommt etwas mehr Gemütlichkeit auf.

Dann geht’s ans danken: für den reichen – oder weniger reichen – Ertrag, für den reibungslosen Ablauf, und überhaupt dafür, dass alles vorüber ist :-)! In alten Zeiten bedankte sich der Bauer zwar bei Gott, aber auch bei seinen Helfern. Nach dem Weinpressen (im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderst) gabs eine große gemeinsame Mahlzeit, bei der alle Früchte, die zur Verfügung stehen und natürlich zünftige Speisen in großen Mengen und Wein aufgetischt wurden.

So war es auch in den Orten an der Südtiroler Weinstraße. Die Entscheidung für das gemeinsame Festessen bleibt heute dem Bauern überlassen. In Buschenschänken, Landgasthöfen und einzelnen eigens dafür geöffneten Bauernhöfen kann sich jedermann in der Zeit von Mitte September, Oktober und November eine typische südtiroler Mahlzeit wie Gerstsuppe, Kraut, Knödel und Geselchtes servieren lassen...und danach mmh, gebratene Kastanien, Krapfen und den neuen Wein genießen. Da kommt schon bei dem Gedanken daran Gemütlichkeit auf – bei mir zumindest ;-). Das hat vielleicht damit zu tun, dass mein Magen knurrt. Ich freu mich schon aufs Törggelen in Montan.

 

 

Es ist Samstag Morgen. Wir liegen noch im Bett, die Jungs, 6 und 4, toben im Raum herum und genießen die Familienidylle. Ok, so weit, so gut. Aber, was kommt danach? Wir haben den intensiven Wunsch, einen ruhigen, fröhlichen Tag miteinander zu verbringen. Das heißt, nach der ersten Spielphase wäre es angebracht, ein interessantes Ziel irgendwo im Außen zu wählen, um uns vieren auch genügend Unterhaltung zu garantieren und die gute Stimmung zu erhalten.

Allgemeine Beratung. Ich bin für das Burggrafenamt. Da gibt es Einiges an Auswahl wie die Thermen in Meran, der Labyrinthgarten in Tscherms nahe Lana, die Kurpromenade in der Kurstadt oder die Falkenschau auf Schloss Tirol oberhalb dem Ort gleichen Namens. Und wenn wir die Thermen und ihre Noblesse meiden wollen, gibt es immer noch Naturns und sein Hallenbad. Da passen Preis und Service zu 100%.

Doch es kommt erstens meist anders als man zweitens denkt. Wir einigen uns schließlich auf einen Spaziergang durch den Wald bei Tisens, in dem es übrigens einen schönen Märchenweg gibt mit Filzfiguren und – sehr wichtig – viel Natur.

Ok, Hauptsache, meine Männer sind zufrieden, dann kann ich den Ausflug umso mehr genießen.

Also dann, Rucksack gepackt und los geht’s!

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